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Haas und der Motorsport – bereits seit 30 Jahren ein gutes Team

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Der Beginn der Formel-1-Saison im Frühling ist für die Haas Familie noch aufregender als üblich. Zum ersten Mal seit 30 Jahren wird ein amerikanischer Rennstall, nämlich das Haas F1-Team, bei der Formel 1 starten. Mit Romain Grosjean konnte ein äußerst erfahrener F1-Fahrer gewonnen werden. Der zweite Fahrer, Esteban Gutierez, war zwei Jahre bei Sauber und in der letzten Saison Test- und Ersatzfahrer für die Scuderia Ferrari. 

 

Doch die leidenschaftliche Begeisterung, die Haas für den Motorsport hegt, ist bereits älter als 20 Jahre. Sie begann, als Haas im Jahr 1993 dem Geoff Bodine Racing Team eine Fräsmaschine zur Verfügung stellte und dafür seinen Namen und sein Logo auf einem Rennwagen des Rennstalls zeigen durfte. Seitdem nimmt Haas aktiv am Motorsport teil. In den ersten Jahren als Sponsor und seit 2003 als Besitzer eines NASCAR-Teams. In den vergangenen Jahren war das Stewart-Haas Team recht erfolgreich. So gewann es zwei der fünf letzten Sprint Cup-Meisterschaften. Nachdem Gene Haas die NASCAR-Rennen erobert hatte, suchte er eine neue Herausforderung im Motorsport. Genau hier kam die Formel 1 ins Spiel.

 

Darüber hinaus unterstützt Haas Automation Europe den Motorsport auf Ebene der Amateure. So hat das Unternehmen 2015 vier Rennteams, die mit Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, gesponsert.

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Formula Electric Belgium hat Beziehungen zur Universität Leuven und zur Thomas More Oberschule in Belgien. Sie haben mit einem rein elektrischen Fahrzeug, das in nur 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt, am Formula Student Wettbewerb teilgenommen. Unter anderem waren sie bei Rennen in Silverstone und Hockenheim mit am Start. Teile ihres Rennwagens für die Saison 2016 werden im lokalen HTEC TSM in Mechelen auf einer Fräsmaschine von Haas bearbeitet.

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Das Team H2politO, das mit der Universität Turin, Italien, zusammenarbeitet, wird ebenfalls von Haas unterstützt. Es ist beim Shell Eco-Marathon angetreten und hat mit seinem Prototyp mit Wasserstoffantrieb den sechsten Platz belegt.

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Das UOP-Rennteam der Universität Patras, Griechenland, hat ein Auto entwickelt, das 20 % weniger wiegt als sein Vorgänger und eine um 50 % effizientere Aerodynamik besitzt. Mit den guten Ergebnissen auf und abseits der Rennstrecke ist 4Troxoi, das größte Automobilsport-Magazin Griechenlands, bereits auf das Team aufmerksam geworden und hat ihm eine Titelgeschichte gewidmet.

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Das Punch Powertrain Solar Team arbeitet mit der KU Leuven, Belgien, zusammen und baut jedes Jahr ein Solarfahrzeug, das an der jährlichen World Solar Challenge teilnimmt. Bei diesem Rennen legen die Teilnehmer eine Strecke von 3000 Kilometer von Darwin im Norden Australiens bis nach Adelaide an der Südküste zurück. Nach einem fabelhaften zweiten Platz im Jahr 2014 konnten sie 2015 immerhin noch einen beachtlichen 5. Platz erringen und die Teams vom MIT und Stanford hinter sich zurücklassen.