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Das Partnerschaftskonzept zur
Förderung der CNC-Ausbildung

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La Joliverie, ein der zweifellos besten HTEC der Welt

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Es kann nicht viele Haas Technical Education Centre (HTEC) auf der Welt geben, die so gut aufgebaut und so gut mit Maschinen und Ausbildern ausgestattet sind, wie die Fachoberschule La Joliverie in Nantes, Frankreich.  Obgleich alle HTEC-Zentren nach den gleichen hohen, im Haas Programm festgelegten Standards eingerichtet sind, handelt es sich zumeist doch um relativ bescheidene Erweiterungen einer Schule oder Fachschule mit vielleicht zwei oder drei Haas Maschinen und möglicherweise einem Computer-Raum für ein paar CAD/CAM-Plätze.

 

Bei La Joliverie gibt es jedoch zehn Haas Maschinen, die das regionale Haas Factory Outlet (HFO) Realmeca, geliefert hat. Dazu gehören ein horizontales Bearbeitungszentrum EC400 sowie ein Drehzentrum ST-30Y mit Y-Achse und angetriebenen Werkzeugen. Dann hat das HTEC noch zwei Fanuc-Roboter, mehrere Koordinatenmessmaschinen, einige Systeme zur Werkzeugvoreinstellung sowie zwei klimatisierte IT-Räume mit mehreren Arbeitsplätzen jeweils nur für CAD/CAM und CAE. Dann wird dort noch eine imposante Auswahl von Schulprojekten ausgestellt: Gokarts, Segelyachten und weitere Radfahrzeuge, darunter das Auto, das einen Weltrekord für seine Kilometerleistung hält.

 

 

Thierry Journaud (stellvertretender Direktor für Berufsausbildung an der Schule): „Wir führen zu zwei Abschlüssen: Einmal zum Fachabitur für Zerspanungstechnik und dann zum Fachhochschulabschluss für die Fertigung von Maschinenbau-Produkten.  Daher ist es sehr wichtig, dass unsere Schüler in der CNC-Steuerung ausgebildet werden. Seit etwa zehn Jahren arbeiten wir mit Maschinen von Haas. Für Haas haben wir uns entschieden, weil die Maschinen bedienerfreundlich sind und in der Industrie der Region von Nantes weit verbreitet sind. Das bedeutet, dass die Schüler nach der Ausbildung an dieser Schule in den Unternehmen der Region, bei Großunternehmen wie Airbus oder Zulieferern von Airbus sowie bei kleinen lokalen Firmen Arbeit finden.“

 

In einem Gebäude etwa 50 Meter vom HTEC-Zentrum entfernt widmet sich eine ganze Abteilung der langjährigen Leidenschaft und Hauptbeschäftigung der Schule, dem schlanken und preisgekrönten ‚Auto‘ MicroJoule mit seiner sagenhaften Kilometerleistung, das von den Ausbildern und Schülern der Einrichtung seit dreißig Jahren immer weiter entwickelt wird. Von Anfang an, über viele Schüler-Generationen hinweg, wird das Projekt von diesem Kilometer-Guru der Schule La Joliverie geleitet:

 

 

Philippe Maindru: „Ich unterrichte für den Fachhochschulabschluss auf dem Gebiet der Verbrennungsmotoren. Von Beruf bin ich Kfz-Ingenieur und nehme seit 1985 am Energie-Wettbewerb teil. Dabei dreht sich alles darum, ein Auto zu bauen, das bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h möglichst wenig Energie verbraucht. Unser erster Wettkampf war 1985, als wir am Shell Eco-Marathon teilgenommen haben. 1992 haben wir ihn dann weltweit gewonnen.  Seitdem konnten wir unseren Titel erfolgreich verteidigen und haben die Weltrekorde für Fahrzeuge, die mit Benzin, Erdgas, Äthanol, elektrischen Strom und Wasserstoff angetrieben werden, gebrochen. 

In Zahlen ausgedrückt, kann das Microjoule mit nur einem Liter Benzin ganze 3761 km weit fahren.

Wie wir unsere Autos bauen? Naja, wir brauchen (viele) Teile, die aus unserer CNC-Werkstatt, dem HTEC-Zentrum kommen. In der Entwicklungsphase arbeiten wir an Computern. Danach überträgt unser Team die digitalen Pläne und fertigt die Komponenten auf den Haas Maschinen an. Die Schüler in der Grundausbildung produzieren die einfacheren Teile, während die Fachabiturienten die komplexeren Arbeiten übernehmen. Die schwierigsten Teile werden von den Berufsausbildungsgruppen bewältigt. Wir freuen uns über die Qualität der auf den Haas Maschinen gefertigten Teile, die immer genauso sind, wie wir sie uns vorgestellt haben.“

 

Thierry Journaud: „Wir werden auf den (bisher) zehn Jahren Erfahrungen mit den Maschinen von Haas weiter aufbauen, da sie für unsere Anforderungen ideal sind. Der Hauptgrund, warum wir mit Haas arbeiten, besteht darin, dass die Haas CNC-Steuerung weit verbreitet, bedienerfreundlich und einfach zu nutzen ist. Sie entspricht unseren Ausbildungsinhalten und den in der Industrie gängigen Vorgehensweisen.

Und sie unterstützt die von uns eingesetzten technischen Softwarepakete. Wenn die Schüler La Joliverie mit ihrer Haas Ausbildung verlassen, sind sie gut auf die Arbeitswelt vorbereitet und können vor allem die Haas Maschinen, die sie dort vorfinden, bedienen.“

 

https://www.youtube.com/watch?v=JdSZOQKq4RE